Check-up

15 03 2011

Endlich habe ich es geschafft, einen Termin beim Doc zu ergattern. Es kam in den letzten Wochen immer wieder etwas dazwischen. Erblich vorbelastet, versuche ich zumindest einmal im Jahr meinen Blutdruck testen zulassen. In den letzten Jahren habe ich dies dann auch immer zum Anlass genommen, einen Rundum-Check-up durchführen zu lassen.
Ich muss zugeben, dass ich nicht gerne zum Arzt gehe. Nur wenn es gar nicht anderes geht, schleppe ich mich dorthin. Bei diesen Routine-Check-ups kommt dann noch die bange Frage hinzu, ob der Doc etwas finden wird, was meinem sportlichen Treiben ein Ende setzen würde. Diese Ängste sind natürlich blödsinnig. Denn selbst wenn der Arzt etwas findet, ist dies zunächst einmal nicht das Ende der Welt und eher Glück im Unglück. Denn wäre es nicht viel schlimmer, nicht zum Arzt zu gehen, eine mögliche Erkrankung zu übersehen und die Statistik derjenigen, die bei einem Lauf zusammenklappen, zu erhöhen. Nichtsdestotrotz, kein schönes Gefühl.
Um es kurz zu machen, die Laborwerte sehen alle gut aus (“Für einen Mann in ihrem Alter haben sie super Blutwerte!”), Blutdruck war OK, oder zumindest im Rahmen, sollte aber durch einen 24-Stunden-Test noch einmal über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Einen solchen Blutdruckmonitor habe ich heute umgeschnallt bekommen. Alle 15 Minuten pumpt er eine Armmanschette auf und bestimmt meinen Blutdruck. Dazu führe ich im Halbstunden-Takt Buch über meine Aktivitäten. Auch wenn die Apparatur kaum etwas wiegt und eigentlich nur das Pumpengeräusch nervt, muss ich heute aufs Laufen verzichten. Naja, am Sonntag bin ich in Steinfurt zum HM. Verbuche ich den den heutigen Tag als Tapering.
Der Belastungstest beim Doc erwies sich als gar nicht so einfach. Auf dem Fahrrad musste ich feststellen, dass ich wohl ein wenig an meinen Beinen arbeiten muss. Die waren nämlich recht schnell ermüdet, während mein Puls noch gemütlich vor sich hin dümpelte. Laut dem Doc ist das auf der einen Seite erst einmal gar nicht so schlecht und zeigt eine gewisse Fitness, aber lässt keine Rückschlüsse auf meinen Blutdruck bei höheren Belastungen zu. In zehn Tagen muss ich dann noch einmal beim Kardiologen vorsprechen. Der soll dann das Belastungs-EKG wiederholen, diesmal auf dem Laufband. Und weil der Doc gerade gut drauf war hat er mich dann auch noch zum Pneumologen überwiesen. Bis spätestens Ende März sollte ich dann ganz exakt wissen, wie es um meine Fitness bestellt ist.


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